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Am Sonntag findet ein Kampf um den 4. Platz der Super League im Stade de Genève statt. Servette hat vor der Begegnung zwei Punkte Vorsprung auf den FCZ.


Das Spiel

Der Vierte, Servette, empfängt den Fünften, den FC Zürich. Beide Mannschaften sind im Rennen um einen eventuellen europäischen Platz, je nachdem wer den Schweizer Cup gewinnt. In den letzten Partien zwischen diesen zwei Institutionen des Schweizer Fussballs behielt jeweils die Auswärtsmannschaft die Oberhand. Jeder hat noch den prächtigen 5-0-Sieg der Grenat am vergangenen 8. Dezember im Letzigrund in Erinnerung. Die Spieler des Stadtclubs werden sich bestimmt dafür revanchieren wollen.    

Der jüngste Saisonverlauf dieser zwei Hochkaräter des nationalen Fussballs ist unterschiedlich. Servette holte zwei Siege in drei Spielen und verlor gegen den Ostschweizer Tabellenführer mit nur einem Tor Unterschied. In derselben Zeit holten die Zürcher hingegen lediglich einen Punkt. Der Druck liegt dementsprechend auf den Schultern von Ludovic Magnin und seinen Spielern, um dieser negativen Serie ein Ende zu setzen.  

Die Grenat werden ihr eigenes Spiel zu entfalten wissen, um den Zürcher Ambitionen einen Strich durch die Rechnung zu machen und um auf dem 4. Tabellenplatz zu bleiben.

Der Gegner

Schwierige Zeiten seit dem Rückrundenstart für den FCZ. Die Spieler von Ludovic Magnin holten nur einen Punkt in drei offiziellen Spielen. Nach der Startniederlage zu Hause gegen Luzern spielte Zürich unentschieden in Sitten, bevor der Stadtclub im Klassiker gegen den FC Basel eine echte Klatsche (0-4) kassierte.

Diese schwere Niederlage bestätigt eine kristallklare Feststellung: nur der FC Thun hat eine statistisch schlechtere Abwehr als die Zürcher. Nach 40 kassierten Toren in 21 Partien wirft die Durchlässigkeit der Defensive Fragen auf. Darüber hinaus muss der Stadtclub am Sonntag auf den ehemaligen Servette-Spieler Nathan verzichten, der gesperrt ist.   

Weil er sich von seiner besten wie von seiner schlimmsten Seite zeigen kann, bleibt der FC Zürich unberechenbar und die Grenat müssen dementsprechend auf der Hut sein.

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Geschichte

Servette und Zürich treffen zum… 165. Mal der Geschichte in der Meisterschaft aufeinander. In der Super League spielte nur YB öfter gegen die Grenat (168 Begegnungen) als der Stadtclub. In diesem waschechten Klassiker der Schweizer Liga behielten die Genfer öfter die Oberhand (65 Siege) als die Zürcher (60). Beide Mannschaften trennten sich 39 Mal unentschieden.  

Der letzte Servette-Sieg gegen den FCZ in Genf geht auf den 6. Februar 2017 zurück. Jeder erinnert sich noch an das wahnsinnige Tor von Anthony Sauthier, welches Andris Vanins in Staunen versetzte. Am Ende des Spiels hatte Jean-Pierre Nsame einen Strafstoss zum Endstand versenkt.  

Die Schiedsrichter

Das Spiel leitet Herr Alessandro Dudic. Seine Assistenten sind die Herren Jan Köbeli und Sertac Kurnazca. In der aktuellen Saison pfiff Herr Dudic den Servette FC bereits zweimal und die Genfer verloren jeweils gegen den FC Basel am 10. August (3-1) sowie gegen den FC Zürich in Genf am vergangenen 29. September (0-1). Im VAR-Raum befinden sich die Herren Adrien Jaccottet und David Schärli.