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Die Grenat reisen am Sonntag zum Sankt-Galler Tabellenführer. Anpfiff dieses Knüllers ist um 16 Uhr!


Das Spiel

Das ist DIE Partie des 21. Spieltages der Raiffeisen Super League. Die beste Abwehr des Landes trifft auf die beste Offensive. Der Tabellenführer empfängt den Aufsteiger, der auf dem 4. Tabellenplatz steht und drei Punkte weniger als der FC Basel aufweist. Alle Blicke des Schweizer Fussballs werden am Sonntag auf den kybunpark gerichtet sein, wo die Genfer wohl in einem ausverkauften Stadion auflaufen werden, weil die Espen zum ersten Mal in dieser Saison als Leader der Super League ein Heimspiel bestreiten. Der Servette FC muss ohne den verletzten Schalk und den gesperrten Ondoua auskommen. Die Grenat können sich von der Leistung des FC Zürich vor der Winterpause inspirieren lassen, welcher sich im Ostschweizer Stadion durchsetzte. Die Zürcher sind die einzigen mit den Young Boys (2-3 am 10. August) und Luzern (0-2 beim Saisonauftakt), die im kybunpark gewinnen konnten.   

Der Gegner

Nach 20 Spieltagen steht der FC Sankt-Gallen auf dem ersten Tabellenplatz der Raiffeisen Super League. Wer hätte vor der Saison darauf gewettet? Wohl nur die Wenigsten. Allerdings ist die aktuelle Tabellensituation der Zeidler-Männer kein Zufall. Mit einer offensiven Spielweise und einem aggressiven Pressing auf dem ganzen Platz beeindrucken die Espen. Am letzten Wochenende dominierten sie den FC Basel von vorne bis hinten und das Resultat hätte weitaus höher als das 1-2 ausfallen können. Die Sankt-Galler können sich auf fünf sehr talentierte Spieler stützen, die in der Ostschweiz völlig aufblühen: die Stürmer Demirovic, Itten und Babic, welche zusammen 24 Tore schossen und 10 Assists lieferten, sowie die zwei spanischen Mittelfeldspieler Jordi Quintillà und Victor Ruiz.   

Im jungen und talentierten Kader der Espen befinden sich nicht weniger als vier (!) Genfer Spieler: Jeremy Guillemenot, André Ribeiro, Vincent Rüfli und der Neuankömmling Lorenzo Gonzalez. Der Erstgenannte geniesst eine mehr als akzeptable Spielzeit, was Ribeiro und Rüfli von sich nicht behaupten können, denn sie bestritten bisher nur wenige Spielminuten.   

Vorgeschichte

Mit dem Sieg in der Maladière gegen Xamax hatten die Grenat einen 17 Jahre langen Fluch am 25. Januar gebrochen. Gegen Sankt-Gallen haben sie die Möglichkeit, einer anderen Negativserie ein Ende zu setzen. Der Servette FC hat nämlich seit elf Meisterschaftsspielen nicht mehr gegen die Espen gewonnen. Der letzte Genfer Sieg geht auf den 15. Februar 2004 zurück, als die Servettiens mit 3-1 im Stade de Genève siegten. Der letzte Auswärtssieg ist noch älter: am 24. April 2002 siegte Servette dank Toren von Frei, Lonfat und Pinto mit 3-1 im… Espenmoos! Servette gewann also noch nie im kybunpark.  

Die Schiedsrichter

Luca Piccolo leitet diese Begegnung des 21. Spieltages. Der 27 Jahre junge Schiedsrichter debütierte in dieser Saison in der Raiffeisen Super League und pfiff bereits zwei Partien. In der Challenge League hatte er die Grenat beim 6-1-Sieg gegen Schaffhausen am 10. März 2019 gepfiffen. Seine Assistenten sind die Herren Sladan Josipovic und Devis Dettamanti. Im VAR-Raum befinden sich die Herren Sascha Kever und Johannes von Mandach.